
Bondage für Frauen: meine ehrlichen Beispiele, Spiele und Tipps, um sicher mit Seilen, Vertrauen und Hingabe zu spielen.

Glossar
Das Teil, um das sich der ganze Seilschrank dreht, und das einzige, dessen Form nichts mit der Faser zu tun hat.
Seil (englisch: rope) ist ein langes, biegsames Bindemittel aus drei Lagen Drehung: Fasern werden zu Garn, Garne zu Litzen, Litzen zum Seil, jede Lage in die andere Richtung gedreht. Diese Gegendrehung hält das Ganze zusammen. In der Bondage ist das Seil das Teil, das die Kraft trägt. Woraus es gemacht ist, steht neben diesem Aufbau.
| Englischer Begriff | rope; der enzyklopädische Eintrag deckt denselben Begriff ab |
| Auch bekannt als | Leine, Kordel, Tau; japanisch nawa, und das Seil für Bondage heißt dort Asanawa |
| Aufbau | Faser, Garn, Litze, Seil, jede Lage gegenläufig gedreht; dreilitzig und rechtsgeschlagen ist der Standard |
| Gängige Materialien | Jute, Hanf, Flachs, Baumwolle, Nylon und Hempex |
| Stärke für Shibari | rund 6 Millimeter dick, sieben bis acht Meter pro Litze |
| Was ein geschlagenes Seil unter Spannung tut | es läuft teilweise aus dem Schlag, wodurch eine hängende Last anfangen kann, sich zu drehen |
| Enden | die müssen abgebunden oder verschmolzen werden, sonst laufen die Litzen auseinander |
Durch Geometrie, nicht durch das Material. Jakob Bohr und Kasper Olsen zeigten in EPL, dass sich einer Schraubenlinie nur eine begrenzte Zahl an Umdrehungen hinzufügen lässt, und dass diese Grenze “a geometrical feature, not a material property” ist. Daher ihr Schluss, dass “nearly identically appearing ropes can be made from very different materials”.
Eine Litze, die bis zu dieser Grenze durchgedreht ist, nennen sie eine Zero-Twist-Struktur: “Under strain they neither rotate one or the other way.” Ein gut geschlagenes Seil verwringt sich also nicht von selbst unter Gewicht. Aus derselben Geometrie folgt, warum ein Seil beim Schlagen straff gespannt stehen muss, etwas, das auf ägyptischen Grabbildern schon zu sehen ist.
Aus dem Mittelniederländischen, und es ist alt. Das Etymologisch Woordenboek van het Nederlands nennt touwe “touwwerk, lijn” mit einer Rechnungsposition aus dem Jahr 1286 als ältestem Beleg und führt es auf urgermanisch *tauwa- zurück. Dasselbe Wörterbuch erklärt auch zwei Redewendungen, die nichts mit Bondage zu tun haben: in touw zijn kommt vom Geschirr, in das ein Pferd gespannt ist, und iets op touw zetten vom Aufspannen der Kette auf einem Webstuhl.
Die älteste niederländische Beschreibung, die man eine Definition nennen kann, steht im Seeman von Wigardus à Winschoten aus dem Jahr 1681: touw ist “al het geen van kennip, of hennip, gedraaid, of geslaagen werd, om tot koorden, lijnen, seelen, kaabels, ens. gebruikt te werden”. Hanf, gedreht oder geschlagen. Gut drei Jahrhunderte später kaufen Seilliebhaber immer noch genau das.
Weil es nachgibt und trotzdem liegen bleibt, wo du es hinlegst. Eine Fessel aus Stahl tut eine Sache; eine Litze Seil kann ein Handgelenk halten, eine Brust anheben oder nur über deinen Rücken laufen, und der Druck verteilt sich über die Breite der Wicklung statt über eine Kante. Dass ein Schlag ohne Knoten hält, kommt von der Rauheit der Faser, und das steht erklärt bei Friktion.
Für dich ist der Gewinn, dass du es kommen siehst: Seil geht langsam, Lage für Lage, und du spürst jede Wicklung landen, bevor etwas festsitzt. Das Material regelt nichts für dich. Wo eine Wicklung liegt, bestimmt den Schaden, und das steht bei Shibari und Suspension mit Zahlen dabei.
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Seil ist das Werkzeug; die Seiten unten gehen über die Faser, die Technik und das Risiko.
Häufig gestellte Fragen
Seil ist ein Bindemittel aus drei Lagen Drehung: Fasern werden zu Garn gesponnen, Garne zu Litzen gedreht und Litzen zum Seil geschlagen, jede Lage gegenläufig zur vorigen. Diese Gegendrehung ist es, was ein Seil zusammenhält. Laut Bohr und Olsen in EPL ist das Geometrie und keine Eigenschaft der Faser, und darum ähneln sich Seile aus ganz verschiedenen Materialien so stark.
Für japanische Seilarbeit ist locker geschlagenes, dreilitziges Seil von rund 6 Millimetern in Längen von sieben bis acht Metern der Standard, meist in Jute oder Hanf. Sechs Millimeter sind dick genug, um den Druck über etwas Haut zu verteilen, und dünn genug, um saubere Knoten zu halten. Wer das Aussehen ohne die Pflege will, landet bei Hempex und gibt dabei Grip ab.
An Victor, Gigolo auf gigolo-victor.nl, fünfundzwanzig Jahre im BDSM und als Psychotherapeut ausgebildet. Er arbeitet mit echtem Hanfseil und erklärt dir unverbindlich, warum eine Litze geeignet ist oder nicht, oder was eine Wicklung auf deiner Haut macht. Fragen kannst du über das Kontaktformular oder erst kostenlos chatten.
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Zwei Stücke über das Material selbst: wo Seil anfängt, und was sich ändert, sobald du es gegen Stahl tauschst.

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