
Warum Kriechen im BDSM für Hingabe, Vertrauen und sinnliche Erniedrigung steht und wie du es sicher und in deinem eigenen Tempo erkundest.

Glossar
Das erste, was angelegt wird, und das letzte, was abgeht, und das einzige Ausrüstungsstück, das sich um einen Hals schließt.
Halsband (englisch: collar) ist ein Band um den Hals, das im BDSM die Rollenverteilung sichtbar macht und meist einen Ring trägt, um etwas daran zu befestigen. Im normalen Sprachgebrauch ist ein Halsband das eines Hundes. Die Szene benutzt dasselbe Wort für einen Menschenhals. Was das Tragen bedeutet, steht auf Collar.
| Englischer Begriff | Collar. Der Begriff und die Bedeutung stehen auf der eigenen Seite Collar, diese Seite geht um den Gegenstand. |
| Auch bekannt als | Collar, Nackenband, das Anlegen heißt Collaring |
| Material | Leder, Stahl, Gummi oder Stoff, von einem breiten Schnallenband bis zu einer dünnen Kette |
| Wofür der Ring ist | ein D-Ring, in den eine Leine, Kette oder ein Karabinerhaken kann |
| Passform | zwei Finger zwischen dem Band und dem Hals |
| Was du nie damit machst | ihn an einem festen Punkt aufhängen, oder daran ziehen |
Ein Band, ein Verschluss, und meistens ein Ring. Die Enzyklopädie beschreibt die gängigen Formen als praktische Lederriemen, metallene Choker und Ketten, und zeigt das übliche Modell mit einem D-Ring vorne und Schnallen hinten.
Beim Verschluss laufen die Ausführungen auseinander. Eine normale Schnalle geht in zwei Sekunden auf. Daneben gibt es Bänder mit einer Stelle für ein Vorhängeschloss oder eine Versiegelung, und Exemplare, die nur mit einem Inbusschlüssel oder einem Sicherheitsschraubendreher auf- und zugehen. Die letzten sind dafür gedacht, lange sitzen zu bleiben, und dieselbe Quelle zählt sie zur Kategorie permanenter Schmuck.
Für den Gebrauch innerhalb eines Abends ist das Schnallenband die praktische Antwort. Es geht mit einer Hand ab, es lässt sich nachstellen, wenn sich jemand hinlegt, und es hinterlässt keinen Schlüssel, der verloren gehen kann.
Zwei Finger, und nichts daran befestigt. Der Ring lädt dazu ein, etwas zu befestigen, und genau dort liegt das Risiko: Ein Halsband an einem festen Punkt ist kein Halsband mehr, sondern ein Aufhängepunkt. Das ist die Umwandlung, bei der es in der Vergangenheit hin und wieder schiefgegangen ist, und deshalb ist das kein Detail, sondern der Kern davon, wie du mit einem Halsband umgehst.
Praktisch: Häng nichts daran, was höher sitzt als der Hals selbst, zieh nie am Ring, um jemanden irgendwohin zu bewegen, und halte den Schlüssel im selben Zimmer, wenn ein Schloss drin ist. Spürt die Trägerin ein Kribbeln in den Lippen oder im Gesicht, oder wird Reden schwer, dann geht das Band ab und nicht loser. Was Druck auf einen Hals körperlich bewirkt, steht auf Atemkontrolle.
Willst du ausprobieren, was ein Band um deinen Hals mit dir macht, ohne dass gleich etwas daran hängt, dann gehört das zu einem BDSM-Date. Auf der Seite steht, wie so ein Abend abgesprochen wird.
Häufig gestellte Fragen
Zwischen dem Band und dem Hals sollten zwei Finger passen. Befestige ein Halsband nie an einem festen Punkt und zieh nicht daran: Schori und Kollegen beschrieben im International Journal of Legal Medicine (2022) einen tödlichen Fall mit einem Halsband an einer Kette an der Decke. Bei Kribbeln in Lippen oder Gesicht geht das Band ab.
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