
Alles über den Flogger: Arten, Technik und Sicherheit, erzählt von Victor, für mehr Genuss und Vertrauen.

Glossar
Dasselbe Werkzeug kann sich anfühlen wie eine Massage oder wie eine Strafe, und dieser Unterschied liegt nicht in der Kraft des Arms.
Flogger (deutsch: Riemenpeitsche, auch wenn in der Szene praktisch jeder Flogger sagt) ist ein Schlaginstrument mit zwei oder mehr weichen Riemen an einem Griff, meist aus Leder. Das Material, die Dicke und die Form der Enden bestimmen, wie der Schlag klingt und wie hart er ankommt. Brauchbare Exemplare haben Riemen von dreißig bis sechzig Zentimetern.
| Englischer Begriff | Identisch. Flogger; technisch heißt so ein Instrument eine Geißel. Siehe den Enzyklopädie-Eintrag über Peitschen. |
| Auch bekannt als | Riemenpeitsche, Geißel |
| Aufbau | ein Griff mit zwei oder mehr Riemen aus Leder, Gummi, Seil, Schnürsenkeln oder kleinen Ketten |
| Länge der Riemen | dreißig bis sechzig Zentimeter bei brauchbaren Exemplaren |
| Nicht zu verwechseln mit | der Bullwhip, die genau einen langen Riemen hat |
| Wichtigstes Risiko | das Steißbein und die Hüftknochen treffen |
Über viele Riemen gleichzeitig, und genau darin liegt der ganze Unterschied.
Die Enzyklopädie trennt die beiden Familien scharf: Eine Peitsche hat genau einen langen Riemen an einem Griff, eine Geißel oder ein Flogger hat zwei oder mehr. Diese Riemen können aus Leder sein, aber auch aus Gummi, Seil, Schnürsenkeln oder kleinen Ketten. Was der Schlag macht, hängt laut derselben Quelle vom Material, der Dicke und der Form der Enden ab.
Schlagwerkzeuge werden oft in stechend und dumpf eingeteilt. Die englische Enzyklopädie beschreibt stechende Instrumente, etwa einen Rohrstock, als scharfes und schnelles, brennendes Gefühl, das vor allem auf der Haut bleibt, und dumpfe Instrumente, etwa ein hölzernes Paddle, als etwas, das tiefer ins Gewebe dringt. Je schwerer das Instrument, desto dumpfer.
Ein Flogger sitzt nicht fest an einer Stelle auf dieser Skala: Ein leichter Wildleder-Flogger liegt auf der dumpfen Seite, und ein schwerer aus hartem Leder mit geknoteten Enden kann ordentlich stechen.
Weil du mit demselben Werkzeug ganz klein anfangen und später aufbauen kannst. Die Riemen lassen sich mit einem kurzen Schwung über die Haut ziehen, und erst wenn der Schwung größer wird, kommt Kraft dazu. Wer den Schlag über eine breite Fläche verteilen will, statt einen Striemen zu ziehen, greift zum Flogger.
Material und Gewicht bestimmen, wie hart ein Flogger ankommt, nicht die Form des Instruments. Sanft ist er also nicht von selbst.
Bleib weg von Knochen. Die englische Enzyklopädie empfiehlt, beim Schlagen sorgfältig zu vermeiden, das Steißbein und die Hüftknochen zu treffen; bei einem Flogger ist das schwieriger, als es klingt, weil die Enden weiter ausschwingen als die Stelle, auf die du zielst.
Wähl die Länge nach deiner Erfahrung. Je länger die Riemen, desto mehr Übung brauchst du, um das Instrument gezielt niederkommen zu lassen. Und lass einen neuen Flogger einmal durch die Hand laufen: Knoten, harte Kanten und Metallverschlüsse an den Enden verändern das Instrument komplett, auch wenn es weich aussieht.
Ich benutze einen Flogger auf einem BDSM-Date am liebsten, um ruhig aufzubauen, vom Ziehen über die Haut bis zu echten Schlägen.
Häufig gestellte Fragen
Ein Flogger ist ein Schlaginstrument mit zwei oder mehr weichen Riemen an einem Griff, meist aus Leder. Wo eine Peitsche genau einen langen Riemen hat, verteilt ein Flogger den Schlag über all seine Riemen. Brauchbare Exemplare haben Riemen von dreißig bis sechzig Zentimetern.
Das hängt nicht vom Flogger als Art ab, sondern vom Material, der Dicke und der Form der Enden seiner Riemen. Ein leichter Wildleder-Flogger fühlt sich dumpf und breit an; ein schwerer aus hartem Leder mit geknoteten Enden kann kräftig stechen. Je schwerer das Instrument, desto tiefer dringt der Schlag ins Gewebe, statt auf der Haut zu bleiben.
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