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Nahaufnahme eines aufgeschlagenen Buches mit einem Bleistift zwischen den Seiten, in Schwarzweiß

Glossar

Tasuki

Das X auf der Brust, das jeder erkennt, mit einem Namen, der aus dem Kleiderschrank kommt und nicht aus dem Dungeon.

Was ist Tasuki?

Tasuki (襷) ist ein japanisches Seilmuster, das als Kreuz über deine Brust und Schultern läuft. Der Name kommt von der Schnur, mit der man früher die weiten Ärmel eines Kimonos hochband, damit man frei arbeiten konnte. Im Westen heißt dieselbe Bindung einfach tasuki, manchmal tasuki chest harness. Was du behältst, ist das X auf der Vorderseite.

Japanisch襷, tasuki. Ursprünglich die Schnur, die Kimonoärmel hochbindet
Englischer Begriffidentisch, tasuki, auch tasuki chest harness
Formein Kreuz oder X über die Brust, über beide Schultern und den Rücken entlang
KategorieBrustbindung innerhalb von Shibari und Kinbaku
Oft kombiniert mitKannuki, dem Querschlag, der ein Bündel Wraps anspannt
Herkunftdas Hochbinden der Kimonoärmel, um arbeiten zu können

Woher Tasuki kommt

Das Wort gab es lange vor der Seilszene. Wiktionary beschreibt einen Tasuki als die Schnur, mit der man die Ärmel japanischer Kleidung hochbindet, und die Beschreibung auf Wikipedia zeigt, wie: ein Band aus Stoff oder Schnur, das über jede Schulter schlingt und hinter dem Rücken kreuzt.

Handwerker trugen ihn in der Edo-Zeit (1603-1867), um heben zu können, ohne ihren Kimono zu beschädigen. Diese Geometrie hat die Bondage geliehen, und sonst nichts. Der Tasuki wird dann auch als Brustharness beschrieben, das als X oder Kreuz über den Rücken und über die Schultern fällt.

Warum Menschen Tasuki schön finden

Das X tut etwas Einfaches und Starkes. Es umrahmt die Brust und zieht deine Schultern leicht nach hinten, während deine Arme beim klassischen Tasuki oft bis zum Schluss frei bleiben. Für dich fühlt sich das an wie zusammengefaltet werden, ohne dass alles sofort feststeckt, und das macht ihn beliebt als Einstieg: schön für sich, und zugleich eine Verankerung, auf der ein Rigger weiter aufbaut.

Sobald so ein Brustharness wirklich Gewicht trägt oder deine Arme dabei festgesetzt werden, kommen die Nervenbahnen ins Spiel. Dann zählt die Platzierung schwerer als die Form, und das ist kein Muster mehr, das du eben aus einem Video nachmachst.

Wo das auf dieser Seite passt

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Quellen

  • Tasuki (sash). Wikipedia. Liefert die Beschreibung des Tasuki als ein Band aus Stoff oder Schnur, das über jede Schulter schlingt und hinter dem Rücken kreuzt, das Hochbinden der Kimonoärmel und die Verwendung durch Handwerker in der Edo-Zeit (1603-1867).
  • 襷 (tasuki). Wiktionary. Liefert die Bedeutung von 襷 als die Schnur, mit der die Ärmel japanischer Kleidung hochgebunden werden.

Verwandte Begriffe

Tasuki ist eine Brustbindung innerhalb von Shibari und stützt sich auf die Begriffe unten.

  • Shibari. Die japanische Seilkunst, zu der dieses Muster gehört.
  • Kinbaku. Die intimere, erotische Seite desselben Seilwerks.
  • Kannuki. Der Querschlag, der die Wraps eines Tasuki straff setzt.
  • Asanawa. Das Naturfaserseil, mit dem du diese Bindung legst.
  • Nawa. Das japanische Grundwort für Seil unter all diesen Begriffen.
  • Sabaki. Wie geschmeidig jemand das Seil handhabt, während das X entsteht.

Häufig gestellte Fragen

Was Menschen noch zu Tasuki fragen.

  1. Was ist Tasuki?

    Tasuki (襷) ist ein japanisches Seilmuster, das als Kreuz oder X über Brust und Schultern läuft. Der Name kommt von der Schnur, mit der früher Kimonoärmel hochgebunden wurden. Innerhalb von Shibari ist es eine Brustbindung, oft mit den Armen bis zum Schluss noch frei.

  2. Was macht den Tasuki anders als eine gewöhnliche Brustbindung?

    Der Tasuki fällt durch die Kreuzform auf der Vorderseite auf, über die Schultern und den Rücken entlang, statt der parallelen Bahnen eines klassischen Hinterhand-Harness. Dieses X kommt direkt aus dem Hochbinden der Kimonoärmel. Er wird oft als zierlicher Einstieg benutzt und als Verankerung, auf der ein Rigger weiter aufbaut.

  3. An wen kannst du dich mit Fragen zu Tasuki wenden?

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