
Reitgerte im BDSM erklärt: Technik, Gefühl und Sicherheit. Entdecke, wie Lust und Schmerz zusammenkommen, mit Victor als erfahrenem Begleiter.

Glossar
Der Gegenstand, der ausdrücklich dafür entworfen ist, keine Spuren zu hinterlassen, und den trotzdem jeder ein bisschen unheimlich findet.
Crop bedeutet im BDSM eine kurze Peitsche ohne Schlag, mit einer dünnen, biegsamen Lederlasche am Ende (deutsch: Reitgerte, im Englischen auch riding crop oder hunting crop). Sie kommt aus dem Reitsport. Die Lasche macht viel Lärm bei wenig Kraft, und das macht sie geeignet für Präzisionsarbeit.
| Englischer Begriff | Crop, riding crop, hunting crop. Siehe den Enzyklopädie-Eintrag. |
| Aufbau | ein Schaft aus Fiberglas oder Rohr, umwickelt mit Leder oder Stoff |
| Das Ende | eine dünne, biegsame Zunge aus Leder oder gewickelter Schnur, der keeper |
| Worauf | Po, Oberschenkel, Waden, und mit sehr wenig Kraft auf kleinere Stellen |
| Was es gibt | einen scharfen Schlag auf eine kleine Fläche, mit viel mehr Lärm als Kraft |
Die Beschreibung des Gegenstands ist nüchtern: eine Crop ist eine kurze Art Peitsche ohne Schlag, benutzt beim Reiten. Der Schaft ist aus Fiberglas oder Rohr und steckt in einer Schicht Leder oder Stoff; der Griff ist das verdickte Ende, manchmal mit einer Schlaufe oder einem Knauf, damit sie nicht aus der Hand rutscht.
Interessant ist, wofür diese Lasche da ist. Laut derselben Beschreibung sitzt das Ende gerade dort, um zu verhindern, dass die Haut des Pferdes gezeichnet wird. Sie ist also entworfen, um nicht zu verletzen. Dass sie trotzdem so einen Eindruck macht, kommt vom Geräusch: die Länge ist so gewählt, dass du sie mit einer kurzen Handgelenksbewegung beschleunigen kannst, und diese Geschwindigkeit erzeugt einen Schlag, der viel härter klingt, als er ankommt.
Der Reitsport selbst ist darin übrigens streng geworden. In der Übersicht steht, dass der Gebrauch der Crop als Strafe beim Training eines Pferdes nicht funktioniert und ernste Folgen für das Tierwohl hat; sie gehört als Hilfe neben Schenkel, Sitz und Stimme, mehr nicht.
Die Crop ist die ruhigste Art, etwas Scharfes einzuführen. Du kannst sie benutzen, um zu zeigen, um über die Haut gleiten zu lassen, und um irgendwo einen kleinen Schlag zu geben, wohin du mit einem Paddle nie kämst.
Sie steht in der Übersicht der verwendeten Gegenstände zwischen den Dingen, die von anderswoher übernommen wurden, neben dem Gürtel, der Haarbürste und dem Holzlöffel. Und dieselbe Grenze gilt: beim Schlagen, gerade mit Werkzeug, muss große Sorgfalt darauf verwendet werden, das Steißbein und die Hüftknochen zu vermeiden.
Worauf du achtest, ist die Kante. Die Lasche muss flach aufkommen; kommt sie auf ihrer Kante an, dann konzentriert sich die ganze Kraft auf eine Linie von ein paar Millimetern, und sie schneidet. Das ist die einzige Art, wie dieser freundliche Gegenstand wirklich Schaden anrichtet.
Auf meiner Ja-Liste steht Impact-Spiel in leichten Dosen, und die Crop ist dafür der ruhigste Einstieg. Wie wir sie bei einem BDSM-Date aufbauen, vom Zeigen bis zu einem einzelnen Klaps, sprechen wir vorab ab.
Häufig gestellte Fragen
Eine Crop ist eine kurze Peitsche ohne Schlag, mit einer dünnen, biegsamen Lederlasche am Ende. Auf Niederländisch heißt sie rijzweep. Sie kommt aus dem Reitsport und besteht aus einem Schaft aus Fiberglas oder Rohr, umwickelt mit Leder oder Stoff. Die Lasche macht viel Lärm bei wenig Kraft.
Weniger, als sie klingt. Die Lasche sitzt im Reitsport gerade dort, um zu verhindern, dass die Haut gezeichnet wird, und die Länge ist so gewählt, dass du sie mit einer kurzen Handgelenksbewegung beschleunigen kannst. Das gibt einen harten Schlag mit wenig Kraft dahinter. Achte aber darauf, dass die Lasche flach aufkommt: auf ihrer Kante schneidet sie.
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Ich habe eine ganze Bandbreite an Peitschen, scharf und stumpf, und beginne gern mit etwas Leichtem. Auf der Service-Seite steht, wie wir vorab vereinbaren, was benutzt wird.

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