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Verheiratete Emma besucht jeden Monat einen Gigolo

Ein Gigolo bei einem Partner mit niedriger Libido

Diese Geschichte erschien zuerst in De Telegraaf.

Trotz ihrer Ehe besucht Emma jeden Monat einen Gigolo: ‘Ich kann es jeder Frau empfehlen’

In der Rubrik ‘Zwischen den Laken’ erzählen Frauen von ihrem Sexleben. Diese Geschichte kommt von Emma (51). Sie ist glücklich verheiratet und Mutter von zwei Teenagern. Mit ihrem Mann Ben hat sie kaum ein Sexleben, Ben hat eine sehr niedrige Libido. Dafür haben sie eine besondere Lösung gefunden. Einmal im Monat besucht Emma einen Gigolo.

“Ben war nie wirklich ein Tier im Bett. Geradeaus, das war sein Stil. Und am liebsten nur am Sonntagmorgen. Wenn ich meine Freundinnen über ihre Männer reden hörte, die nicht aufhören konnten, fragte ich mich manchmal, was mit Ben los war.

Inzwischen weiß ich es. Ben hat eine niedrige Libido. Er ist ein toller Kerl, aber im Bett darf ich vor allem nicht zu viel von ihm erwarten. Er ist alles andere als geil.”

Ordinär

“Wir haben über eine offene Beziehung geredet, aber das finden wir beide beängstigend. Was, wenn wir uns in die andere Person verlieben? Und wahrscheinlich würde nur ich auf die Jagd gehen, für Ben muss es nicht sein. Wir wollen unsere schöne Familie nicht aufs Spiel setzen.

Aber es hat mir vor ein paar Jahren schon zu schaffen gemacht, dass es bei uns im Bett so zahm zugeht. Ben kam mit der Idee, einmal im Monat zu einem Gigolo zu gehen. Darüber musste ich erst mal nachdenken. Für Sex bezahlen? Wie ordinär darf es sein?”

Nur du selbst

“Ich habe mich dann doch mal online eingelesen und herausgefunden, dass Gigolos ganz unterschiedliche Kundinnen haben. Von steinreichen Geschäftsfrauen bis zu Kindergärtnerinnen. Und dass sich so ein Date wirklich nur um dich dreht. Einfach mal an nichts anderes als sich selbst denken. So ordinär war es gar nicht… Warum sollte ich es nicht tun? Die Idee gefiel mir immer mehr.”

Liegen und genießen

“Inzwischen gehe ich seit gut zwei Jahren jeden Monat einmal in ein Hotel, wo ich mich von einem männlichen Prostituierten komplett auseinandernehmen lasse. Ich kann es jeder Frau empfehlen, es sei denn, du hast selbst einen Kerl zu Hause sitzen, der weiß, wie es geht.

Ich habe drei, die ich fest bestelle, damit bin ich sehr zufrieden. Jeder hat seine eigenen Qualitäten. Der eine ist zärtlich, der andere wieder ganz animalisch. Es kostet was, aber dann hat man auch was. Ich habe keine Sekunde das Gefühl, dass ich etwas zurückgeben muss; es ist wirklich liegen und genießen.”

Herumtollen

“Ben findet es in Ordnung. Er will nicht zu viel davon wissen, aber ich merke keine Eifersucht bei ihm. Ich bin dadurch ein fröhlicherer Mensch geworden, denn ich hatte eben Lust auf Sex. Am liebsten würde ich jede Woche ein Date einplanen, aber das geht wirklich ins Geld.

Den Kindern sage ich, dass ich einen geschäftlichen Termin habe. Sie haben keine Ahnung, dass ihre Mutter mit einem für sie unbekannten Mann in einem Hotel herumtollt.”

Eingeschlafen

“Seit ich es mit Gigolos mache, ist es zwischen mir und Ben im Bett ganz eingeschlafen. Wir machen es kaum noch, und damit kann ich leben.

Zufällig haben wir es letzten Sonntag mal wieder gemacht, und da dachte ich noch: ‘Das ist wirklich sehr einfacher Sex, wenn man ihn mit dem vergleicht, was meine drei Lieblingsgigolos mir bieten.’ Das sage ich Ben nicht. Ich weiß nämlich, dass er es tief im Inneren wirklich lieber anders hätte.”

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