
Glossar
Kikkou
Das sechseckige Schildkrötenmuster in japanischem Seilwerk, schön anzusehen und oft mit dem Rautenmuster Hishi verwechselt.
Was ist Kikkou?
Kikkou (japanisch: 亀甲, “Schildkrötenpanzer”) ist das sechseckige Muster in Shibari, bei dem das Seil über den Rumpf ein Raster aus Sechsecken bildet, das an einen Schildkrötenpanzer erinnert. Es ist von Grund auf dekorativ und bindet kaum etwas fest. Voll ausgeschrieben heißt der Tie kikkou shibari. Nicht zu verwechseln mit Hishi, das Rauten legt statt Sechsecke.
| Japanisch | 亀甲 (kikkō), wörtlich “Schildkrötenpanzer” |
| Auch bekannt als | kikkou shibari, tortoise shell tie, Schildkrötenmuster |
| Kategorie | Muster innerhalb von Shibari und Kinbaku |
| Nicht zu verwechseln mit | Hishi, das Rauten legt, und Karada, dem Harness, das das Muster trägt |
| Was es tut | ein dekoratives Sechseckraster über den Rumpf; bindet kaum fest |
| Herkunft | das Schildkrötenmotiv, in Japan ein Symbol für ein langes Leben |
Wie Kikkou funktioniert
Kikkou entsteht durch sich kreuzende Seillinien, die sich zu einem Netz aus Sechsecken schließen. Laut dem kunsthistorischen Nachschlagewerk JAANUS der Columbia University ist das kikkoumon “ein geometrisches Muster aus sechseckigen Einheiten, die die Form und das Muster eines Schildkrötenpanzers nachahmen”. In Seil bedeutet das: Reihe für Reihe werden Knoten oder Kreuzungen so gesetzt, dass dazwischen Sechsecke entstehen. Es ist eines der bekanntesten Muster in japanischem Seilwerk, auch weil es erkennbar und symmetrisch ist. Der Unterschied zu Hishi liegt in der Form: Kikkou ergibt Sechsecke, Hishi ergibt Rauten.
Warum Menschen Kikkou schön finden
Der Reiz von Kikkou ist vor allem visuell. Ein regelmäßiges Raster aus Sechsecken über der Haut wirkt wie ein Schmuck aus Seil, und gerade diese Symmetrie macht es beliebt bei denen, die die Ästhetik von Shibari mögen. Für die, die gebunden wird, liegt der Charme im Bild und im Gefühl, umhüllt zu sein, nicht in strenger Einschränkung. Beachte aber, Kikkou ist Dekoration und keine feste Bondage. Wer es zum Fixieren oder zum Tragen von Gewicht benutzen will, braucht zusätzliche, sichere Technik, denn das Muster selbst hält wenig.
Wo das bei mir passt
Bist du neugierig auf Shibari und das Schildkrötenmuster, dann kannst du das in Ruhe während eines BDSM-Dates erleben, ohne die Technik selbst kennen zu müssen. Auf der Seite über das Vorgespräch liest du, wie wir deine Grenzen und deine Sicherheit vereinbaren, bevor ein Seil ins Spiel kommt.
Quellen
- Kikkoumon. JAANUS (Japanese Architecture and Art Net Users System), Columbia University. Definiert das kikkoumon als ein geometrisches Muster aus sechseckigen Einheiten, das Form und Muster eines Schildkrötenpanzers nachahmt.
Verwandte Begriffe
- Shibari. Die japanische Seilbondage, in der Kikkou eines der festen Muster ist.
- Kinbaku. Die erotische japanische Seilkunst, zu der dasselbe Musterwerk gehört.
- Hishi. Das Rautenmuster, das am häufigsten mit Kikkou verwechselt wird: Rauten gegenüber Sechsecken.
- Karada. Das Körperharness aus Seil, das oft in einem Rauten- oder Sechseckmuster ausgeführt wird.
Häufige Fragen
Was Menschen noch zu Kikkou fragen.
An wen kannst du dich mit Fragen zu Kikkou wenden?
An Victor, Gigolo mit Erfahrung in Shibari und Seilwerk. Willst du wissen, wie Kikkou sich anfühlt oder wie es sicher gelegt wird, dann kannst du ihm unverbindlich eine Frage über das Kontaktformular stellen oder erst kostenlos chatten.
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Noch Fragen zu Kikkou?
Ich bin Victor, Gigolo mit Erfahrung in Shibari. Bist du neugierig auf das Schildkrötenmuster, dann erkläre ich es dir gern. Schreib mir eine Nachricht, ich schreibe dir in Ruhe zurück, ganz unverbindlich.
