
Shibari-Fesselung und Connective Kink erklärt: Ästhetik, Vertrauen und tiefe Verbindung. Auch schön als Bondage für Anfänger.

Glossar
Das erste Wort, das du lernst, wenn du mit Seil anfängst, und das einzige, das du danach nie mehr verlierst.
Bight ist der gebogene, lockere Abschnitt zwischen den beiden Enden eines Seils. In Shibari ist es die Schlaufe, mit der du fast jede Bindung beginnst: du legst das Seil doppelt und arbeitest von der Mitte aus. Ein deutsches Wort, das dasselbe abdeckt, gibt es nicht; die Szene benutzt das englische.
| Englischer Begriff | Identisch. Bight; siehe den Enzyklopädie-Eintrag über Knoten. |
| Was es ist | ein gebogener oder lockerer Teil zwischen den beiden Enden eines Seils oder Fadens |
| Unterschied zu einem Loop | darüber sind sich die Quellen nicht einig; laut Ashley ist ein Bight mindestens ein Halbkreis, während ein offener Loop schmaler ist |
| “On a bight” | einen Knoten mit dem Mittelteil legen, ohne dass du an die Enden musst |
| Warum es in Shibari zählt | ein doppelt gelegtes Seil bindet schneller und verteilt den Druck auf zwei Stränge |
Von der Mitte aus zu arbeiten ist schneller und sicherer als von einem Ende aus. Du musst nur die halbe Länge durchziehen, und du hast sofort zwei Stränge nebeneinander, die den Druck verteilen, statt eines, der einschneidet.
Der Begriff ist älter als Shibari und kommt aus der Knotenkunde. Die enzyklopädische Beschreibung definiert einen Bight als einen gebogenen Teil oder lockeren Abschnitt zwischen den beiden Enden eines Seils und beschreibt “on a bight” als das Legen eines Knotens mit einem Mittelteil der Leine, ohne dass du Zugang zu den Enden brauchst. Genau das tut, wer bindet.
Über die Grenze zwischen einem Bight und einem Loop gibt es übrigens keine Einigkeit: Ashley behandelt sie 1944 als getrennte Begriffe, wobei ein Bight mindestens ein Halbkreis ist und ein offener Loop schmaler mit getrennten Enden, während ein Nachschlagewerk von 2002 jedes U-förmig gebogene Stück Leine einfach einen Bight nennt.
Der praktische Punkt ist die Dicke. Zwei Stränge nebeneinander verteilen den Druck besser als einer, und das ist bei Bondage kein Detail: Khodulev und Kollegen fanden in Cureus, dass bei 90 Prozent der Verletzten in ihrer Gruppe der Nervus radialis betroffen war, und ihre erste Empfehlung ist, Techniken zu lernen, die den Druck gleichmäßig verteilen.
Achte dabei darauf, wo der Bight selbst landet. Ein doppelt gelegtes Ende, das genau auf einer Nervenbahn oder einem Knochen liegt, tut das Gegenteil von Druck verteilen. Arbeite ich bei einem BDSM-Date mit Seil, dann beginnt jede Fessel mit so einer Schlaufe, und ich achte darauf, wo sie landet.
Häufig gestellte Fragen
Weil es schneller und sicherer ist. Du musst nur die halbe Länge durchziehen, und du hast sofort zwei Stränge nebeneinander, die den Druck verteilen, statt eines, der einschneidet. Druck verteilen ist die erste Empfehlung aus der Verletzungsliteratur.
Bei Victor, Gigolo mit fünfundzwanzig Jahren Erfahrung in BDSM und einem Hintergrund als Psychotherapeut. Er arbeitet mit echtem Hanfseil und erklärt die Grundlagen gern. Du kannst ihm unverbindlich eine Frage stellen über das Kontaktformular oder erst einmal kostenlos chatten.
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Wofür du den Bight benutzt: Shibari und der Rest des Seilwerks.

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Ich bin Victor. Das erste Wort, das du lernst, wenn du mit Seil anfängst, ist zugleich das Wort, das du danach nie mehr verlierst. Willst du den Rest auch lernen? Schreib mir eine Nachricht. Keine Verpflichtung, ich melde mich in Ruhe per WhatsApp zurück.
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