
BDSM für Anfängerinnen: wie du als Frau sicher und im eigenen Tempo ein erstes Mal ausprobierst, mit klaren Grenzen und Aftercare.

Glossar
Zu erzählen, dass du Kink magst, fühlt sich aufregend an, und die Forschung bestätigt, warum.
Coming-out (kink) (Englisch: kink coming-out) heißt, einem Partner, der Familie, Freunden oder Kollegen zu erzählen, dass du BDSM oder Kink magst. Die Forschung nennt das aufregend und belastend, wegen des Stigmas, das noch auf Kink liegt. Es ist nicht ganz dasselbe wie ein Coming-out zur Homosexualität, aber deren Sprache hilft manchen Menschen durchaus.
| Englischer Begriff | coming out (as kinky), wörtlich ‘nach außen treten’ |
| Was es ist | einem Partner, der Familie, Freunden oder Kollegen erzählen, dass du BDSM oder Kink magst |
| Warum es sich schwer anfühlt | das Stigma rund um Kink, obwohl BDSM für die meisten, die es ausüben, ein ganz normaler Teil ihres Lebens ist |
| Nicht dasselbe wie | ein Coming-out zur Homosexualität, auch wenn deren Sprache manchmal brauchbar ist |
| Wen es betreffen kann | einen Partner, Eltern, Freunde oder Kollegen, jeweils mit einem anderen Risiko |
| Was es bringen kann | Erleichterung und mehr Nähe, wenn die Offenbarung gut ankommt |
In einer Interviewstudie mit zwanzig Erwachsenen stellten Bezreh und Kollegen (2012) fest, dass BDSM für die Teilnehmenden im Zentrum ihres Sexlebens stand, während das Erzählen gegenüber Partnern, Familie, Freunden und Kollegen mit Stress und Unsicherheit einherging. Sie nennen es keine Entsprechung eines Coming-outs zur Homosexualität, meinen aber, dass die Sprache und der Ansatz jener Bewegung für manche durchaus brauchbar sind.
Wer es erzählt, fühlt oft Erleichterung, denn du musst dich vor Menschen, die dir nahestehen, nicht länger verstecken. Für einen Partner kann es die Beziehung näherbringen, weil nichts mehr zurückgehalten wird. Die ehrliche Seite: nicht jeder muss jedem alles erzählen, und die Sicherheit dessen, dem du dich anvertraust, wiegt schwerer als die Erleichterung selbst.
Häufig gestellte Fragen
Ein Coming-out kink heißt, einem Partner, der Familie, Freunden oder Kollegen zu erzählen, dass du BDSM oder Kink magst. Es fühlt sich oft aufregend an, wegen des Stigmas, das auf Kink liegt.
Nein, Forscher sehen ein Coming-out kink nicht als gleichwertig mit einem Coming-out zur Homosexualität, auch wenn die Sprache jener Bewegung manchen Menschen hilft. Stigma und Risiken sind je nach Situation verschieden.
Bei Victor, Gigolo mit fünfundzwanzig Jahren Erfahrung im BDSM und einem Hintergrund als Psychotherapeut. Er hört ein Coming-out kink öfter, als du denkst, und hört ohne Urteil zu. Du kannst ihm unverbindlich eine Frage über das Kontaktformular stellen oder erst kostenlos chatten.
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Ich bin Victor. Zu erzählen, dass du Kink magst, fühlt sich oft aufregender an als das Gespräch selbst. Stell deine Frage ruhig, keine Verpflichtung, ich schreibe dir in Ruhe zurück.
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