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Glossar
Das Werkzeug hinter Stromspiel: drei Arten von Geräten, eine Kiste voller Elektroden, und drei Regler, von denen nur einer wirklich zählt.
E-Stim (englisch: identisch, kurz für electrostimulation) ist der Sammelbegriff für das Werkzeug des Stromspiels: ein Gerät, das den Strom erzeugt, plus Elektroden, die ihn auf den Körper bringen. E-Stim sagt also etwas über die Ausrüstung, nicht über die Szene. Was mit diesem Werkzeug gemacht wird, heißt Elektroplay.
| Englischer Begriff | Identisch. Im Handel steht e-stim meist für die Sachen, erotic e-stim für die Praxis |
| Deutsch | Elektrostimulation; die Praxisseite ist Elektroplay |
| Drei Arten von Geräten | ein TENS- oder EMS-Gerät aus der Physiotherapie, eine für diesen Zweck gebaute Power Box oder ein Violet Wand |
| Elektroden | Pads, vaginale Plugs und Schilde, Buttplugs, Prostatasonden, Hodenringe, Cockringe, urethrale Sonden |
| Was die Regler steuern | Frequenz in Hertz, Pulsdauer in Mikrosekunden, Stärke in Milliampere |
| Harte Regel | nichts nach innen mit einem Gerät, das nicht dafür gemacht ist |
| Kategorie | Edgeplay, und die Sicherheitsregeln stehen bei Elektroplay |
Ein Gerät, zwei Kabel, zwei Elektroden. Mehr ist es nicht, und genau darum zählt die Wahl jedes einzelnen Teils.
Ein typischer erster Aufbau nutzt zwei Pads auf einem Oberschenkel, weil der Strom dann von einem Pad zum anderen läuft und nirgendwo sonst. Diese Wahl ist keine Ästhetik. StatPearls schreibt für TENS, dass Elektroden nicht auf die Vorderseite des Halses oder auf den Sinus caroticus dürfen, nicht quer über die Brust, nicht auf die Augen, nicht transkraniell und nicht nach innen, es sei denn, das Gerät ist speziell dafür gemacht. Letzteres ist der Grund, warum ein Physiotherapiegerät mit einem Plug aus dem Spielzeugladen keine gute Kombination ist.
Sie teilen sich die Arbeit. Die Frequenz bestimmt, wie oft pro Sekunde ein Puls kommt, die Pulsdauer, wie lange jeder Puls dauert, und die Stärke, wie viel Strom pro Puls fließt.
Die StatPearls-Beschreibung von TENS erklärt, was dabei herauskommt. Die übliche Einstellung ist hohe Frequenz bei niedriger Stärke, und die reizt die dicken, niedrigschwelligen Aβ-Fasern: das gibt ein starkes, aber angenehmes Kribbeln. Die Frequenz verändert dabei auch, welches System im Körper mitmacht. Niedrige Frequenzen wirken vor allem über den μ-Opioidrezeptor, hohe Frequenzen über den δ-Opioidrezeptor. Zwei Einstellungen am selben Gerät sind also nicht einfach nur sanft und hart.
Die Stärke wird in Milliampere angegeben, und diese Skala ist kein Lautstärkeregler. Laut der StatPearls-Beschreibung der elektrischen Sicherheit ist ein Milliampere kaum zu spüren, sind sechzehn Milliampere die Grenze, oberhalb derer du deine Hand nicht mehr von einer Stromquelle lösen kannst, tritt bei zwanzig Milliampere Muskellähmung auf, und hundert Milliampere lösen Kammerflimmern aus. Bei zwei Ampere hört der Herzmuskel ganz auf. Spielgeräte bleiben weit darunter, aber es erklärt, warum Eigenbau und Netzstrom so schlecht ausgehen.
Um dosieren zu können, ohne berühren zu müssen.
Der Reiz liegt in der Feinregelung. Eine Hand oder eine Peitsche hat ein Minimum: unter einer bestimmten Kraft passiert nichts. Ein Gerät hat dieses Minimum nicht, und es wiederholt sich exakt.
Was es für jede beteiligte Person bringt:
Keiner dieser Gewinne ist in einer Studie gemessen worden. Sie stammen aus dem, was Menschen darüber erzählen. Was tatsächlich gemessen wurde, betrifft die Schmerzbekämpfung und nicht das Vergnügen, und diese Forschung warnt gerade vor der härtesten Einstellung.
Indem man während der Sitzung immer wieder nachregelt. Amer-Cuenca und Kollegen fassten im European Journal of Pain die Dosis-Wirkungs-Studien zu TENS bei chronischen Kreuzschmerzen zusammen. Von allen Einstellungen, die sie verglichen, machte nur eine wirklich einen Unterschied: die Stärke. Frequenz, Platzierung der Elektroden und die Zahl der Sitzungen zeigten keinen Dosiseffekt. Studien mit einer passenden Stärke kamen auf eine Effektstärke von 0,97, gegenüber 0,30 bei einer unpassenden.
Was sie als passend beschreiben: eine deutlich spürbare Stärke, die während der Sitzung nachgeregelt wird. Von einer festen Einstellung raten sie ab, und von Stimulation, die Muskelkontraktionen auslöst, auch. Letzteres ist genau die Einstellung, die im Stromspiel als “jetzt tut es was” gilt.
“Ein TENS-Gerät aus der Physio funktioniert mit jedem Plug.” Nein. StatPearls stellt ausdrücklich fest, dass Elektroden nicht nach innen verwendet werden, es sei denn, das Gerät ist speziell dafür gemacht. Ein Pad-Ausgang ist für Haut ausgelegt, nicht für Schleimhaut.
“Ein Violet Wand ist auch ein E-Stim-Gerät.” Ein ganz anderes Gerät. Die Enzyklopädie beschreibt den Violet Wand, ursprünglich einen Neonprüfer, als eine Quelle von Hochspannung bei niedrigem Strom und hoher Frequenz: meist 35 bis 65 Kilovolt. Es gibt mechanische Ausführungen mit einer Tesla-Spule und Solid-State-Ausführungen. Er arbeitet mit gläsernen Elektroden, die Funken schlagen, und nicht mit zwei Pads und einem Stromkreis.
“Härter ist besser.” Die Dosisliteratur sagt das Gegenteil. Bei TENS war die Stärke, die Muskelkontraktionen auslöst, gerade nicht die Stärke, die am besten wirkte.
“Schlechter Kontakt ist ein Komfortproblem.” Es ist ein Verbrennungsproblem. Der häufigste Schaden beim Stromspiel entsteht laut der Enzyklopädie durch zu wenig Kontaktfläche zwischen Elektrode und Haut.
Ich bin Victor, Gigolo, seit 1990 in der BDSM-Welt und mit einem Hintergrund als Psychotherapeut. Ich habe Kurse in Nadeln und Elektroplay besucht, und ich arbeite mit diesem Werkzeug.
Menschen wollen die Einstellung wissen. Bei einer Peitsche fragt niemand nach einer Zahl, bei Strom fast jeder. Ich nenne diese Zahl auch, denn sie macht den Aufbau auf eine Weise besprechbar, wie es mit der Hand nicht geht.
Das Zweite ist die Falle, die die Dosisliteratur ebenfalls nennt. Die Versuchung ist, weiterzudrehen, bis etwas sichtbar passiert, bis ein Muskel anzieht. Das ist genau die Grenze, an der es unangenehm wird, ohne interessanter zu sein. Ich bleibe lieber darunter und ändere stattdessen die Einstellung oder die Stelle.
Und das noch: es ist das einzige Werkzeug in meinem Schrank, dessen Einstellungen ich mir merke, damit ein nächstes Mal nicht bei null beginnt. Willst du Stromspiel lieber fühlen als darüber lesen, dann gehört es zu dem, was ich bei einem BDSM-Date mache.
Auf dieser Seite stehen die Praxis und die harten Sicherheitsregeln bei Elektroplay, die englische Terminologie und die forensische Literatur bei Electro Play, und die Ecke, in die dieses Spiel bei Männern eingeordnet wird, bei CBT.
Außerhalb dieser Seite erklärt die StatPearls-Beschreibung von TENS, was das Gerät tut und wo die Elektroden nicht dürfen. Die Meta-Analyse von Amer-Cuenca und Kollegen wägt die Einstellungen selbst gegeneinander ab und ist deshalb die Mühe wert für alle, die am Regler stehen.
Häufige Fragen
E-Stim ist der Sammelbegriff für das Werkzeug des Stromspiels: ein Gerät, das den Strom erzeugt, und Elektroden, die ihn auf den Körper bringen. Das Wort ist englisch und steht kurz für electrostimulation. E-Stim geht um die Ausrüstung; die Praxis selbst heißt Elektroplay.
Für Pads auf der Haut ja, für etwas Inneres nicht. StatPearls stellt bei TENS ausdrücklich fest, dass Elektroden nicht nach innen verwendet werden, es sei denn, das Gerät ist speziell dafür gemacht. Willst du mit Plugs, Ringen oder Sonden arbeiten, dann gehört dazu eine für diesen Zweck gebaute E-Stim-Box.
Deutlich spürbar, und nicht so stark, dass Muskeln anziehen. Amer-Cuenca und Kollegen fanden in ihrer Meta-Analyse über TENS, dass von allen Einstellungen nur die Stärke einen Dosiseffekt zeigte, und dass die Empfehlung eine spürbare Stärke ist, die während der Sitzung nachgeregelt wird. Von Stimulation, die Muskelkontraktionen auslöst, raten sie gerade ab.
Pads, vaginale Plugs und Schilde, Buttplugs, Prostatasonden, Hodenringe, CBT-Brettchen, Cockringe und urethrale Sonden. Es gibt sie in Gold, Silber, Aluminium, Edelstahl, leitfähigem Silikon und leitfähigem Gummi. Jede Form tut dasselbe: die Nerven zwischen und unter der Stelle reizen, an der die Elektrode sitzt.
Nein, es ist ein anderes Gerät. Ein Violet Wand liefert Hochspannung bei niedrigem Strom und hoher Frequenz, laut der Enzyklopädie meist 35 bis 65 Kilovolt, über gläserne Elektroden, die Funken schlagen. Eine E-Stim-Box arbeitet mit einem Stromkreis zwischen zwei Elektroden und einer Stärke in Milliampere.
Bei Victor, Gigolo mit fünfundzwanzig Jahren Erfahrung in BDSM und einem Hintergrund als Psychotherapeut. Er hat Kurse in Nadeln und Elektroplay besucht und arbeitet mit diesem Werkzeug, also kannst du fragen, wie ein Aufbau in der Praxis aussieht und was er vorher abfragt. Unverbindlich eine Frage stellen kannst du über das Kontaktformular oder zuerst kostenlos chatten.
Passender Service
Stromspiel gehört zu dem, was ich anbiete; ich habe Kurse dafür besucht und arbeite mit eigener Ausrüstung. Auf der Serviceseite liest du, wie eine Verabredung aufgebaut ist und was wir vorher durchgehen.

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Ich bin Victor. Wenn du neugierig auf Stromspiel bist, aber nicht weißt, welche Sachen du dafür brauchst, oder wenn du wissen willst, was ich vorher abfrage, bevor eine Elektrode auf die Haut kommt, dann schreib mir. Keine Verpflichtung, und du musst kein Kunde sein.
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