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Spanking und Versohlen im BDSM

Spanking

Spanking ist vielleicht die niedrigschwelligste Form von BDSM, die es gibt. Ein Klaps auf den Po, mit der flachen Hand oder mit einem Gegenstand. Mehr brauchst du nicht, um zu merken, wie viel in dieser einen Geste stecken kann.

Es kann spielerisch sein, ein Klaps, der vor allem überrascht und dich zum Lachen bringt. Es kann auch kräftig sein, mit einem Versohlen, das die Wärme Schicht für Schicht aufbaut, bis deine Haut glüht. Dein Po ist übrigens ganz gut dafür gebaut. Viele Nervenenden, genug Fleisch, um einen Schlag aufzufangen, ohne dass es sofort zu viel wird. Was du angenehm findest, hart oder sanft, schnell oder langsam, findest du vor allem heraus, indem du es einfach ausprobierst.

Das Schöne an Spanking ist der Aufbau, nicht der Schlag selbst. Du fängst sanft an. Es wird geredet, geneckt, die Spannung bekommt Zeit zu wachsen. Jeder weitere Klaps wärmt die Haut ein Stück weiter auf, bis sich die Schärfe in einem Glühen auflöst, das tiefer sitzt, als du erwarten würdest. Für viele Paare ist das der ideale erste Schritt in die Welt des BDSM. Keine Seile, kein kompliziertes Werkzeug, kein halber Abend Vorbereitung. Nur ihr zwei, eine Hand, und das Spiel aus Geben und Nehmen, das danach noch lange nachbeben kann.

Warum erregt Spanking so sehr?

Zum Teil ist es einfach körperlich. Die Haut wird empfindlicher, das Blut strömt stärker dorthin, und dieses Kribbeln reist weiter, als du denken würdest, an Stellen, wo du es gern spürst. Aber mindestens genauso wichtig ist, was dahintersteckt: jemand, der die Führung übernimmt, und du, die sich hingibt. Dieser kleine Unterschied in der Macht, sicher gerahmt und mit einem Augenzwinkern, ist für die meisten Menschen genau der Kick. Nicht, weil du schwach wärst. Eher, weil du stark genug bist, etwas aus der Hand zu geben und darauf zu vertrauen, dass es gut wird.

Die Hürde ist auch einfach klein, und genau deshalb fangen so viele Menschen damit an. Du brauchst kein teures Spielzeug, kein Studio, keine halbe Stunde Erklärung vorher. Nur Mut, und das Gespräch, das vorausgeht: Was willst du ausprobieren, wo liegen deine Grenzen, was ist dein Safeword. Ich merke in der Praxis, dass ein Klaps auf den Po das Eis auf eine Weise bricht, die ein Gespräch allein nie schafft. Menschen trauen sich auf einmal, laut zu sagen, was sie danach noch entdecken möchten. Was als spielerisches Experiment beginnt, wächst oft zu etwas, in dem du deinen Partner, oder mich, immer besser lesen lernst. Wörtlich und im übertragenen Sinn.

Worauf musst du beim Spanking achten?

Ein paar Dinge machen den Unterschied zwischen einer großartigen Session und einer, die sich falsch anfühlt:

  1. Bleib immer beim Po selbst. Nicht der untere Rücken, nicht die Nieren, das sind keine Stellen zum Treffen.
  2. Bau die Intensität auf, nicht die Willkür. Erst sanft, dann etwas kräftiger, und achte auf die Reaktion der anderen, bevor du weitergehst.
  3. Vereinbare vorher ein Safeword. Und respektiere es ohne Diskussion, auch wenn du mitten im Moment bist.
  4. Redet hinterher kurz nach. Diese paar Minuten Kuscheln und Nachfragen, wie es für die andere war, das nennt man in der Szene Aftercare, und es ist mindestens so wichtig wie das Spanking selbst.

Genau darum geht es auch bei RACK: risk aware, consensual kink. Du weißt, dass ein Versohlen ein Risiko mit sich bringt, so klein es auch ist, und ihr entscheidet euch gemeinsam bewusst dafür. Keine Sorge, dass du verrückt bist, weil du das magst. Es gibt nichts, wofür du dich schämen müsstest. Ich mache das seit fünfundzwanzig Jahren und habe inzwischen gelernt, dass Wünsche wie dieser genauso menschlich sind wie alle anderen.

Willst du Spanking mal in Ruhe erkunden, allein oder gemeinsam mit deinem Partner? Schau gern bei meinem BDSM-Date vorbei, als spielerisches Date mit Raum für Spanking und mehr, oder buch mich als Gigolo für einen Abend nach Maß. Kein Druck, keine Verpflichtungen. Schreib mir einfach eine Nachricht und ich schreibe dir in Ruhe zurück, um zu schauen, was zu dir passt.

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