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Nahaufnahme eines aufgeschlagenen Buches mit einem Bleistift zwischen den Seiten, in Schwarzweiß

Glossar

Sexting

Der Austausch sexueller Nachrichten und Bilder, und wie du das sicher und mit Zustimmung machst.

Was ist Sexting?

Sexting ist der Austausch sexuell getönter Nachrichten und pikanter oder nackter Bilder, meist über das Handy. Der Begriff ist Englisch, ein Kofferwort aus sex und texting, und wird so auch im Deutschen benutzt. Mit gegenseitiger Zustimmung ist es eine ganz normale, schöne Form des Flirtens. Das Risiko liegt nicht im Versenden, sondern im ungewollten Weiterleiten durch jemand anderen.

Was es istsexuelle Nachrichten und Bilder austauschen, meist digital
HerkunftEnglisch, aus sex und texting
Wann es schön istmit gegenseitiger Zustimmung und Vertrauen
Wo es schiefgehtbeim ungewollten Weiterleiten, das ist grenzüberschreitend
Kernregelwas du bekommst, leitest du nie weiter

Wie Sexting in der Praxis aussieht

Für viele Menschen ist Sexting ganz normal. Laut einer Studie von Rutgers (2024) machten 15 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 24 innerhalb eines halben Jahres Sexting, und das geschieht meist freiwillig, im Vertrauen und als normale Art zu flirten. Bei Erwachsenen ist es dasselbe: eine pikante Nachricht oder ein Bild an jemanden, dem du vertraust, hält die Spannung lebendig, wenn ihr euch nicht seht. Auf die Form kommt es wenig an; auf die Zustimmung und das Vertrauen umso mehr.

Wo die Grenze liegt

Die Grenze ist klar. Laut Movisie liegt grenzüberschreitendes Verhalten vor, sobald der Empfänger Sexting-Bilder mit anderen teilt. Gesunder Austausch verlangt Gleichwertigkeit, gegenseitige Zustimmung und Freiwilligkeit.

Dieselben Rutgers-Zahlen zeigen die Schattenseite: eine oder einer von hundert Jugendlichen erlebte, dass ein intimes Bild gegen den Willen verbreitet wurde, mit Folgen bis hin zu Niedergeschlagenheit und Einsamkeit. Nicht das Bild ist das Problem, sondern der Missbrauch.

Wie du sicher sextest

Sicheres Sexting dreht sich darum, die Kontrolle über das zu behalten, was du teilst. Mediawijsheid rät, dein Gesicht, Tattoos oder andere eindeutige Merkmale aus dem Bild zu halten, nur an jemanden zu schicken, dem du vertraust, und Bilder von einer anderen Person nie weiterzuleiten.

Für dich heißt das: weniger erkennbar im Bild ist weniger Risiko. Für euch zusammen heißt es eine Absprache vorab, was mit Bildern passiert. Was es nicht löst: einmal verschickt, hast du es nie ganz selbst in der Hand, also schick nichts, was du wirklich nicht verbreitet sehen willst.

Was du selbst tun kannst

  • Bleib unerkennbar. Gesicht, Tattoos und erkennbarer Hintergrund aus dem Bild verkleinern das Risiko deutlich.
  • Schick nur an die, denen du vertraust, und sprich ab, was mit Bildern passiert.
  • Leite nie etwas weiter. Ein Bild von einer anderen Person weiterzuleiten ist grenzüberschreitend, und Verbreiten ohne Zustimmung ist strafbar.

Was Sexting nicht ist

“Sexting ist per Definition riskant.” Nein. Mit gegenseitiger Zustimmung ist es eine ganz normale, schöne Form des Flirtens. Das Risiko entsteht erst beim ungewollten Weiterleiten.

“Wenn du etwas schickst, bist du am Verbreiten selbst schuld.” Falsch. Die Schuld liegt bei dem, der das Bild ohne Zustimmung teilt, nicht bei der, die es im Vertrauen geschickt hat.

Wie ich das selbst sehe

Ich arbeite als Gigolo, und Diskretion ist bei mir die Basis jedes Kontakts, auch des digitalen. Was mir auffällt, ist, wie viele Frauen zögern, etwas zu schicken, aus Angst, dass es irgendwo landet, wo es nicht hingehört.

Diese Vorsicht ist berechtigt. Bei mir gilt die einfachste Regel: was du schickst, bleibt zwischen uns, und wird nie weitergeleitet oder außerhalb des Abgesprochenen gespeichert. Vertrauen ist nicht selbstverständlich, es wird verdient.

Weiterlesen

  • Diskretion erklärt, warum Privatsphäre rund um intimes Material schwer wiegt.
  • Sexting auf Mediawijsheid gibt konkrete Tipps, um es sicher zu machen.

Wo das auf dieser Seite passt

Ich verkaufe keine App und kein Bild, aber Diskretion ist der Kern dessen, wie ich arbeite, auch in Nachrichten vorab. Bist du neugierig, wie ich mit Privatsphäre und Kontakt umgehe und was vorher abgesprochen wird, dann schau bei meinen Diensten. Hast du noch eine Frage, dann stell sie ruhig zuerst. Das geht unverbindlich.

Quellen

  • Ruim 33.000 jongeren slachtoffer van doorgestuurde naaktbeelden. Rutgers, 2024. Liefert, dass 15 Prozent der Jugendlichen Sexting machen, dass es meist freiwillig und mit Zustimmung geschieht, und dass eine oder einer von hundert erlebte, dass ein Bild gegen den Willen verbreitet wurde.
  • Sexting: waar ligt de grens?. Movisie. Liefert, dass grenzüberschreitendes Verhalten vorliegt, sobald der Empfänger Bilder mit anderen teilt, und dass gesunder Austausch Gleichwertigkeit und gegenseitige Zustimmung verlangt.
  • Sexting. Mediawijsheid. Liefert die Tipps, dein Gesicht, Tattoos und erkennbare Merkmale aus dem Bild zu halten, nur an die zu schicken, denen du vertraust, und Bilder von einer anderen Person nie weiterzuleiten.

Verwandte Begriffe

  • Consent. Zustimmung ist bei Sexting die Trennlinie zwischen schön und grenzüberschreitend.
  • Diskretion. Warum Privatsphäre rund um intimes Material besonders schwer wiegt.
  • Sexuelle Kommunikation. Sexting ist eine Form, über das zu reden, was du willst, mit Bild und Text.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Begriff

  1. Was ist Sexting?

    Sexting ist der Austausch sexuell getönter Nachrichten und pikanter oder nackter Bilder, meist über das Handy. Der Begriff ist Englisch, ein Kofferwort aus sex und texting. Mit gegenseitiger Zustimmung ist es eine ganz normale, schöne Form des Flirtens; das Risiko liegt nicht im Versenden, sondern im ungewollten Weiterleiten durch jemand anderen.

  2. Wie machst du sicher Sexting?

    Bleib unerkennbar: Gesicht, Tattoos und erkennbarer Hintergrund aus dem Bild verkleinern laut Mediawijsheid das Risiko deutlich. Schick nur an jemanden, dem du vertraust, sprich ab, was mit Bildern passiert, und leite Bilder von einer anderen Person nie weiter. Denk daran, dass du einmal verschicktes Material nie ganz selbst in der Hand hast.

  3. Ist das Weiterleiten von Nacktbildern einer Person strafbar?

    Ja. Ein intimes Bild von einer anderen Person ohne Zustimmung zu verbreiten ist strafbar, und es gilt ohnehin als grenzüberschreitendes Verhalten. Laut Movisie liegt die Grenze genau dort: sobald der Empfänger Bilder mit anderen teilt. Die Schuld liegt bei dem, der verbreitet, nie bei der, die das Bild im Vertrauen geschickt hat.

  4. An wen kannst du dich mit Fragen zu Sexting wenden?

    Wurde ein intimes Bild gegen deinen Willen verbreitet, dann kannst du dich an das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen wenden, kostenlos, vertraulich, rund um die Uhr und mehrsprachig, unter 116 016, und bei schweren Fällen an die Polizei. Ich selbst bin Victor, Gigolo, und Diskretion ist bei mir die Basis jedes Kontakts: was du schickst, bleibt zwischen uns. Fragen geht immer, unverbindlich oder über kostenlos chatten.

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Noch Fragen zu Sexting?

Ich bin Victor, Gigolo, und Diskretion ist der Kern dessen, wie ich arbeite, auch in Nachrichten vorab. Was du schickst, bleibt zwischen uns, und wird nie weitergeleitet oder außerhalb des Abgesprochenen gespeichert. Neugierig, wie ich mit Privatsphäre umgehe? Meld dich ruhig, ich nehme mir Zeit für deine Frage.

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