
Kleinster Stadtstaat
Gigolo in Bremen
Hansestadt an der Weser, drei Stunden Fahrt und überraschend intim für eine Stadt von gut einer halben Million.
Klein für einen Stadtstaat
Bremen ist mit gut einer halben Million Einwohnern der kleinste der drei deutschen Stadtstaaten, und das merkst du an der Stimmung. Die Innenstadt ist zu Fuß zu schaffen, das Tempo ist niedriger als in Hamburg, und es liegt etwas altmodisch Gemütliches in der Art, wie die Menschen hier miteinander umgehen.
Für eine Verabredung ist das angenehm. Eine Stadt, die nicht donnert, gibt dir den Raum, ruhig anzufangen, und genau das brauchen die meisten Frauen.
Drei Stunden, also ein langer Abend oder eine Nacht
Von Amsterdam aus fahre ich in etwa drei Stunden hierher. Das ist für deutsche Verhältnisse nah und macht Bremen zu einer der besser erreichbaren Großstädte jenseits der Grenze. Du kannst es bei einem Abend belassen, auch wenn eine Nacht die bessere Form ist.
Die Fahrtkosten passen zur Entfernung, und du hörst sie vorher, bevor etwas feststeht. Hinterher kommt nichts dazu, und es gibt keine Aufschläge für den Abend, die Nacht, das Wochenende oder Feiertage.
Was wir zusammen machen können
Der Marktplatz mit dem Rathaus und dem Roland, beide zählen zum Welterbe. Das Schnoorviertel, ein Gewirr aus winzigen Häuschen, in dem du dich leicht eine Stunde verlierst. Die Böttcherstraße mit diesem eigenartigen Backstein-Art-déco. Und die Weser selbst, mit der Schlachte-Promenade, wo du abends am Wasser sitzt.
Etwas weiter liegt der Bürgerpark, groß genug, um sich darin wirklich zu verlaufen. Ein Spaziergang dort zu Beginn einer Verabredung bringt mehr als eine Stunde einander gegenüber an einem Tischchen.
Sprache
Deutsch oder Englisch, und Niederländisch, wenn dir das lieber ist. In dieser Ecke Deutschlands sind Niederländer keine Seltenheit, da schaut also niemand auf.
Für wen ich hierher komme
Für Frauen, die verheiratet sind und mit niemandem teilen können, was sie vermissen. Auch für Frauen, die nach einer Scheidung in einem Haus wohnen, das zu still geworden ist. Für Witwen, die sich schuldig fühlen, dass sie wieder etwas wollen, was übrigens nicht nötig ist. Genauso für niederländische Frauen, die hier wegen Arbeit oder Familie sind und ihren eigenen Kreis anderswo haben.
Paare gehören genauso dazu. Was möglich ist, steht bei meinen Services, von einfach zusammen sein bis zu intimem Beisammensein oder einer ganzen Nacht.
Wo wir uns treffen
Meistens in einem Hotel. Bremen hat davon genug, von geschäftlich und anonym bis klein und eigenwillig in der Altstadt. Für die meisten Frauen ist das angenehmer als zu Hause: neutraler Boden, keine Nachbarn, kein Haus, das erst aufgeräumt werden muss.
Es kann auch bei dir sein. Dann klären wir vorher, wie ich ankomme, wo ich parke, und was ich sage, wenn jemand fragt, wer ich bin.
Was es nicht ist
Hinter mir steckt keine Organisation: kein Katalog mit Herren, kein Vermittler, der deine Wünsche weitergibt, keine Kundenkartei. Vom ersten Satz an schreibst du mit dem, der später an der Tür klingelt.
Es gibt keine Bewertung dafür. Es gibt keine Größe, in die du passen musst, kein Alter, das zu spät ist, und keinen Wunsch, für den du dich rechtfertigen musst.
Ein Abend oder ein Aufenthalt
Drei Stunden sind überschaubar, in Bremen geht ein langer Abend also problemlos. Trotzdem entscheidet sich ein Teil der Frauen doch für die Nacht, und der Grund hat wenig mit der Fahrt zu tun.
Die erste Stunde ist bei fast allen ein Gewöhnen. Weißt du, dass du danach noch fahren musst, oder dass du um zwölf zu Hause erwartet wirst, dann sitzt das den ganzen Abend in deinem Hinterkopf. Fällt dieser Druck weg, dann öffnet sich etwas, das sonst zu bleibt.
Im Zweifel: nimm mehr. Früher aufhören geht immer.
Absprachen übers Geld
Alles steht vorher fest: was wir machen, wie lang, und was es kostet, inklusive der Fahrtkosten, die zu dieser Entfernung gehören. Hinterher kommt nichts dazu, und es gibt keine Posten, die erst zum Schluss auftauchen.
Es gibt keine Aufschläge für den Abend, die Nacht, das Wochenende oder Feiertage. Für zwei zahlst du nicht mehr als für eine. Und eine Anzahlung bitte ich nur bei einem längeren Aufenthalt, weil ich dafür eine Unterkunft reserviere.
Zweifel, die ich oft höre
“Ist es nicht seltsam, dafür zu bezahlen?” Nein. Du zahlst für Zeit und Aufmerksamkeit von jemandem, der dieses Handwerk ernst nimmt. Wie du diese Stunden füllst, ist deine Sache.
“Bin ich dafür nicht zu alt?” Nein, und diese Frage bekomme ich von Frauen mit dreißig genauso oft wie von Frauen mit siebzig. Die Jüngste ist Anfang zwanzig, die Älteste weit in den Siebzigern, und dazwischen liegt der Schwerpunkt über fünfzig.
“Was, wenn ich zumache?” Dann reden wir einen Abend, und das war ein guter Abend.
So fängt es an
Schreib mir, wo du bist und wann du könntest. Für Bremen ist ein langer Abend machbar, gib also ruhig einen Wochentag an.
Wo auch immer du wohnst
Sollen wir erst einmal reden?
Erzähl mir kurz, woran du denkst und wo du sitzt, dann schaue ich, ob es passt. Keine Verpflichtungen, keine Eile, und alles, was du schreibst, bleibt zwischen uns.
