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Friends with benefits und Freundschaft plus

Friends with benefits

Friends with Benefits heißt, dass zwei Menschen, die sich mögen und vertrauen, sich die Nähe dazunehmen, ohne die Form einer Beziehung drumherum zu bauen. Keine Geburtstage bei seiner Mutter, keine Gespräche über eine gemeinsame Zukunft, aber echte Zuneigung. Klingt einfach, oder. Es steht und fällt mit einer Sache: Ehrlichkeit darüber, was du voneinander erwartest und was gerade nicht.

Worauf baut eine Freundschaft plus auf?

Dieses Freundschaft-plus-Verhältnis stützt sich auf zwei Säulen: Ihr mögt euch, und ihr wollt im Moment dasselbe. Solange klar ist, was ihr voneinander erwartet, kann eine Friends-with-benefits-Abmachung für zwei Menschen richtig schön sein.

Chaotisch wird es erst, sobald du heimlich auf etwas hoffst, das du nie laut ausgesprochen hast.

Warum entscheiden sich Menschen für Friends with Benefits?

Für die Freiheit, meistens. Sie wollen Wärme und Berührung von jemandem, den sie schon kennen, ohne dass sie gleich zusammenziehen oder ständig erreichbar sein müssen.

Ich sehe es oft bei Frauen, die gerade aus einer langen Beziehung kommen. Oder bei Frauen, die schlicht keine Lust auf Verpflichtungen haben, aber sehr wohl auf einen Körper neben ihrem in der Nacht.

Das ist kein Manko. Das ist eine Entscheidung, und eine kluge dazu.

Was macht Friends with Benefits leicht, und wo liegt die Falle?

Das Schöne daran ist die Leichtigkeit, vorausgesetzt, du bleibst ehrlich zu dir selbst und zum anderen. Läuft es gut, ist es entspannt und warm, ohne dass es gleich schwer wird, sobald ihr euch anruft. Ihr könnt euch aneinander wenden für Trost, für Vergnügen, für einen Abend ohne viele Worte.

Die Falle kennst du wahrscheinlich schon, auch wenn du sie noch nicht laut benannt hast: Gefühle, die heimlich wachsen, während ihr beide tut, als ändere sich nichts.

Deshalb hilft es, ab und zu laut zu prüfen, wie es steht. Selbst wenn sich das unangenehm anfühlt. Gerade dann, eigentlich.

Welche Absprachen geben dir Ruhe?

Absprachen treffen klingt unromantisch, ich verstehe das. Aber genau das macht eine Freundschaft plus sicher: zu wissen, woran du bist, gibt Ruhe im Kopf und im Körper.

Was ja, was nein, und wie oft ihr euch seht, das reicht schon, um klar zu bekommen, was du eigentlich brauchst.

Und was machst du, wenn einer von euch sich in jemand anderen verliebt? Dieses Gespräch führst du lieber jetzt als hinterher, mit Tränen auf dem Sofa.

Das ist kein Misstrauen. Das ist RACK in der Praxis: Risiken bewusst ins Auge fassen, gut informiert und mit dem Einverständnis von euch beiden.

Ich selbst arbeite regelmäßig mit Frauen, die genau das suchen: Berührung und Aufmerksamkeit ohne den Ballast einer Beziehung obendrauf. Manchmal ist es eine vorübergehende Abmachung. Manchmal ein fester Ruhepunkt in einer vollen Woche. Kein Urteil, keine Verpflichtung hinterher, nur zwei Menschen, die wissen, was sie wollen, und sich trauen, es einander laut zu sagen.

Unten liest du die Geschichten: wie du Freundschaft und Nähe verbindest, ohne dass es dir einen Knoten in den Magen macht, welche Absprachen dir Ruhe geben, und wie du ehrlich über das bleibst, was du fühlst, auch wenn sich dieses Gefühl unterwegs verschiebt.

Willst du es einfach kurz besprechen, ohne gleich etwas festzulegen? Schreib mir eine Nachricht, kein Druck, keine Verpflichtungen, ich melde mich in Ruhe zurück. Willst du lieber direkt einen Moment planen, dann kannst du mich als Gigolo buchen. Suchst du vor allem körperliche Nähe ohne Schnickschnack, dann schau mal bei Berührung und Hauthunger vorbei.

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